Hauke verlässt zum Saisonende die KSG Brandau

von KSG Brandau

B-Lizenz-Trainer Ingo Hauke und Kreisoberligist KSG Brandau gehen nach 4 erfolgreichen Jahren am Ende der Saison getrennte Wege.

In beiderseitigem Einverständnis haben sich die KSG-Vorstandsspitze und Trainer Ingo Hauke darauf geeinigt, die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit nach 4 Jahren zum Saisonende zu beenden. „Wir haben nach dem überraschenden Abstieg im 1. Jahr eine unglaubliche Erfolgsgeschichte mit Ingo Hauke in Brandau erlebt“, so der Vereinsvorsitzende Stefan Roth. „Den Doppelaufstieg in Folge und die erstmalige Teilnahme in der Kreisoberliga hat die KSG in seiner
Vereinsgeschichte noch nicht erlebt.“

Ganz besonders die Integration der A-Junioren lag Ingo Hauke in den letzen Jahren bei der KSG am Herzen. „Unsere erfolgreichen Gruppenliga-Junioren sind von Ingo perfekt in den Seniorenbereich eingebunden worden“, so Matthias Quenzer (2. Vorsitzender). Ingo Hauke will mit der KSG in dieser Saison den Klassenerhalt in der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau perfekt machen. „Mit unseren Möglichkeiten, im Vergleich zu anderen Teams in der Liga, wäre der
Klassenverbleib ein Riesenerfolg für die KSG“, so Quenzer weiter.

Interview der KSG Brandau mit Ingo Hauke nach der Entscheidung

KSG Brandau (KSG): Ingo, Du verlässt nach 4 erfolgreichen Jahren die KSG Brandau zum Saisonende 2019/2020. Wann ist diese Entscheidung gereift?
Ingo Hauke (IH): Vor dreieinhalb Jahren startete ich die Trainertätigkeit mit dem Ziel, die KSG erstmals in die Kreisoberliga zu führen und dort zu etablieren. Im Laufe der Hinrunde spürte ich vermehrt, dass in der kommenden Saison sowohl für die Mannschaft als auch für mich der richtige Zeitpunkt gekommen sein wird, um einen neuen Impuls zu setzen.

KSG: Du hast sportlich in den 4 Jahren KSG Brandau alles erlebt, was man als Trainer erleben kann. Abstieg, dann der Doppelaufstieg und jetzt ein guter Mittelfeldplatz in der Kreisoberliga. Das hört sich nach einer intensiven Zeit bei der KSG an.
IH: Ja! Die Zeit war bisher sehr intensiv. Einer unglaublichen Seuchensaison folgte eine Phase, in der wir nicht nur erfolgreich spielten, sondern auch aufgrund unserer attraktiven Spielweise für Aufsehen sorgten. Wir mussten stets die Konzentration bis zum letzten Spieltag hochhalten. Die letzten Jahre waren für uns alle sehr anstrengend, umso glücklicher sind wir nun, mal zwei Monate durchatmen zu können.

KSG: Du hast das Umfeld bei der KSG Brandau kennengelernt, was war das für ein Arbeiten als Trainer, was schätzt Du besonders an der KSG, die sich doch von ihrer Art und Weise von anderen Vereinen unterscheidet?
IH: Mein Trainerdasein bei der KSG genieße ich sehr. Die Spieler sind charakterlich einwandfrei und besitzen das Potential, eine feste Größe in der KOL zu werden. Das Umfeld ist wohl einzigartig im Kreis. Unsere zahlreichen treuen Zuschauer unterstützen uns mit vielen Emotionen und Enthusiasmus – sicherlich ein wichtiger Faktor für unsere Heimstärke. Es ist beeindruckend, mit welcher Leidenschaft sich die Menschen hier mit dem Verein identifizieren. Dankbar bin ich, dass mir der Verein in der schwächeren Phase immer die 100%ige Rückendeckung gegeben hat.

KSG: Wie sehen Deine Zukunftspläne für die nächste Saison aus? Gibt es konkrete Angebote oder kannst Du Dir auch vorstellen, eine Pause als Trainer einzulegen?
IH: Bisher habe ich mich noch nicht mit der nächsten Saison beschäftigt. Zwar gibt es Anfragen, aber nach 14 Trainerjahren am Stück ist auch eine Pause denkbar. Ich lasse alles auf mich zukommen und möchte zunächst alles dafür tun, den Klassenerhalt mit Brandau zu realisieren.

KSG: Vielen Dank für das Gespräch, Ingo und auf Deinem weiteren Weg, alles Gute!

© KSG Brandau, 12. Dezember 2019

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